Messwerkzeuge für Einsteiger – Das Geodreieck gehört dazu

Messwerkzeuge für Einsteiger - Das Geodreieck gehört dazu

Es muss nicht immer das High-End Messwerkzeug sein. Vor allem für Einsteiger ins Holzwerken reichen erst einmal einige wenige und vor allem einfache Messwerkzeuge vollkommen aus. Das gute alte Geodreieck hat noch lange nicht ausgedient. Kramt es mal wieder hervor, es ist sehr nützlich.

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7 Gedanken zu „Messwerkzeuge für Einsteiger – Das Geodreieck gehört dazu“

  1. Hallo Heiko,

    Grundsätzlich finde ich die Idee sehr gut. Selbst habe ich zwar keine gebrauchte Hobel, habe mir aber vor langer Zeit einen Satz Ulmia Hobel gekauft. Später habe ich dann die Metallhobel entdeckt und mir einen No.4 von Le Nielsen zugelegt. Der ist oft im Einsatz, lässt sich halt sehr gut einstellen und auch das schleifen gelingt mir gut. Heißt aber auch, dass ich mit den Ulmias nie richtig warm geworden bin und gerne mal mit diesen arbeiten möchte. Zugegeben, bin ich maschinenlastig geworden und mache das Grobe mit der Hammer.
    Zur Hobelbank:
    Würde ich immer möglichst früh kaufen, schreinern ohne eine gescheite HObelbank macht nur Frust. Die Ulmia bei mir war es, weil ich in früher Jugend in der Schreiner gejobbt habe und dort war Ulmia dominierend. Erst später habe ich erkannt, dass es modernere Versionen gibt, die mit runden Banklöchern arbeiten. Wahrscheinlich hätte ich mir mit dem Wissen etwas anderes zugelegt, wobei ich insgesamt mit der Ulmia sehr zufrieden bin. Vielleicht kannst Du mal zeigen, wie diese traditionelle Hobelbank „aufgerüstet“ werden kannn. Ich hab mir schon Schablone und Bohrer für die Banklöcher zugelegt, auch für andere Zwecke, und könnte damit Löcher in die Ulmia bohren, nur getraut habe ich mich noch nicht so richtig.

    Freu mich auf den und alle anderen Kurse.
    Halte Deine gute Arbeit weiter hoch !!

    Grüsse

    UW

    1. Hallo Ulrich,
      ich würde auf jeden Fall mal einige 19mm Löcher in die Hobelbank machen. Erst einmal nur eine Reihe zusätzlich zu den eckigen. Anfang Dezember kommt ein Video von mir auf Youtube, in dem ich einige ganz einfache Hilfsmittel für die Hobelbank zeige. Vielleicht ist da was für dich dabei. Was ich da zeige funktioniert eigentlich an jeder Hobelbank.
      Gruß
      Heiko

  2. Moin Heiko,
    die Idee ist hervorragend!
    Ich habe von meinem Vater diverse Werkzeuge aus seiner Tischlerei geerbt.
    Da gibt es auch Hobel, da weiss ich nicht, wofür die sind.
    Wann wird der Putzhobel eingesetzt und was ist der Unterschied zum Schlichthobel?
    Was ich noch beobachten konnte, um einen rechten Winkel an einer Brettkante zu hobeln, hat er immer eine rechtwinklige Leiste – als Führung – unter dem Hobel/Raubank gehalten. Was gibt es für weitere Tipps?
    Na klar sind die Metallhobel viel besser und feinfühliger einzustellen, aber wie gesagt, aktuell leider nicht verfügbar.
    Auch seine beste Hobelbank ist noch da und wird laufend benutzt.
    Da ich den Luxus habe, ausreichend Platz zu haben, wurde noch eine Werkbank aus
    80×40 er Item Profilen gebaut. Je nach Anwendungszweck ergänzen sich beide Möglichkeiten
    hervorragend.
    Ich freue mich auf diesen Kurs.
    Gruß Arno

  3. Hallo Heiko,

    da ich Anfänger im Holzhandwerk bin begrüße ich so ein Video natürlich absolut. Bevor ich zu meinen Wünschen und Anregungen komme möchte ich ein Lob ausprechen für deine ruhige Art und übersichtliche Darstellung in den Videos und Beiträgen.

    Wenn es um Handwerkzeug gehen soll, finde ich wichtig wie man diese vor dem Kauf beurteilt um keinen „teuren“ Schrott angedreht zu bekommen (es gibt leider so viel im Internet, dass eine Recherche meist nur mehr verwirrt als informiert).

    Weiterhin denke ich wäre eine Übersicht schön, bei der du einfach tabellarisch als Nachschlagewerk die Vor- und Nachteile auflistest, die die Werkzeuge oder Arbeitsschritte haben, vor allem in der Verwendung und im Ergebnis. Beispiel Schleifen => Vorteile / Nachteile, Hobel => Vorteile / Nachteile.

    Ich weiß vieles davon oder fast alles kommt bei dir in den Videos zu den einzelnen Arbeiten vor, aber als schnelles Nachschlagewerk für Anfänger wäre es meiner Meinung sinnvoll.

    Vielen Dank und weiterhin Gesundheit und Erfolg
    Christoph

    1. Hallo Christoph,
      vielen Dank für die Anregungen. einiges davon wird im Kurs kommen. Das mit der Tabelle ist im Grunde ein guter vorschlag, aber vieles davon ist eher subjektiv zu beurteilen. Da weiß ich nicht, ob man das in eine Tabelle pressen kann.
      Gruß
      Heiko

  4. Hallo und guten Tag,
    es kommt wie so oft im Leben darauf an.
    Ich habe aus der Hinterlassenschaft eines Hobbyschreiners, von Beruf war er Werkzeugmacher, für sehr günstiges Geld mehrere gut erhaltene Holzhobel erwerben können. Der Sohn konnte damit nichts anfangen. Die Hobel lagen einige Zeit bei mir im Schrank bis ich mich jetzt darum intensiver kümmerte und mir von einem Schreiner die Funktion der einzelnen Hobel mal erklären ließ (Raubank, Schrupphobel, Putzhobel, Reformhobel, Simshobel). Die Hobel sind nach Meinung des Meisters allesamt brauchbar. Nachdem die Messer geschärft waren ging’s auch gleich in die Praxis. Was ich vorher nicht für möglich gehalten hatte, ich konnte mit meinen eigenen Hobeln aus einem krummen Stück Holzbohle ein einigermaßen gerades Brett hobeln.
    Es müssen also nicht unbedingt Metallhobel für (sehr) teures Geld sein, zumindest nicht für den Anfang.
    Euch alles Gute, paßt gut auf euch auf.
    Bernhard, die Nervensäge

  5. Ein spannendes Thema. Meine Werkzeuge sind eher einfacher, fast keine teuren.
    Winkel: Weil ich am Anfang Möbel für die Werkstatt bauen musste (Unterbau für Tischkreissäge) dachte ich ein grosser Winkel kaufen zu müssen. Das war einer von Silverline, 800mm.. Ein Reinfall! Vollkommen unbrauchbar, wirklich. Habe den von Wolfcraft (500mm) und der ist echt gut. Auch einen Präzisionswinkel und eine Kombiwinkel nutze ich (der erste war ebenfalls ein Fehlkauf). Ich habe gemerkt das man Winkel in verschiedenen Grössen braucht, mit und ohne Anschlag. Der Winkel von Wolfcraft, welcher um die Kanten geht, wäre ja nicht schlecht, aber meist viel zu gross.
    Als Messwerkzeug habe ich Rollmeter (mit grossen Zahlen!), Klappmeter (10x20cm) und natürlich Skalen an verschiedenen Winkeln. Ein teurer Fehlkauf war das heiss umworbene System von INCRA, das mit den Locheinteilungen im viertel mm. Der Stift ist eine Fehlkonstruktion, die Mine mit 0,2mm so dünn und schwach dass auf Holz fast immer die Mine bricht. Aber das Werbevideo ist super! Ich nutze Minenstifte von Steadtler 0,5 0,7 und 0,9. Zum anreissen reicht 0,7.
    Zum anreissen habe noch ein Veritas Anreisswerkzeug gekauft welches ich brauche um Zapfen und Nuten anzureissen (Gartenbank Kurs!). Wichtig wenn man diese von Hand macht.
    Zum Messen nutze ich noch eine Schublehre. Noch immer habe die aus meiner Lehrzeit mit zehntel Einteilung. Aber seit kurzem besitze ich noch eine digitale. Dabei habe drauf geachtet dass in ein preisgünstiges Markenprodukt kaufe: Eine Leichte aus GFK von Hedue. Der Grund war dass das Ablesen der Skala schwierig wurde. Jetzt nervt mich dass man das Ding in die Hand nimmt und erst (mit der andern Hand) einschalten muss!
    Habe grade eben eine Japanische Schmiege bestellt, kann aber noch nichts dazu sagen.
    Ob das jemand liest?!?
    Billig kaufen rächt sich. Meistens.

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